Zuverlässige Desinfektionssysteme von Siemens Water Technologies  
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FAQs zu UV-Anlagen von Siemens Water Technologies
1.  Was bietet Siemens Water Technologies im Bereich UV?
2.  Was macht eine "gute" UV-Anlage aus?
3.  Für welche Marktbereiche bietet Siemens Water Technologies UV-Produkte an?
4.  Welchen Normen/Zertifizierungen entsprechen die UV Produkte?
5.  Was ist von der Desinfektionsleistung der Anlage zu erwarten?
6.  Welche Preisvorteile bieten die UV-Serien Barrier M und Barrier A?
7.  Welche UV-Dosis empfiehlt Siemens Water Technologies?
8.  Was bedeutet Transmission und wie beeinflusst sie die Leistung?
9.  Wie sieht die Zukunft der UV-Technologie aus?



1.  Was bietet Siemens Water Technologies im Bereich UV?

Antwort: Wallace & Tiernan GmbH ist ein Unternehmen der Bereichsgesellschaft Siemens Water Technologies und bereits seit mehr als 80 Jahren auf dem Markt. Weltweit vor allem als Spezialist für die Desinfektion mit Chlorgas und Chlorprodukten anerkannt, sind die in den vergangenen 15 Jahren aufgekommenen alternativen Verfahren ebenfalls im Programm berücksichtigt worden. Im Zuge der "Grünen Welle" spielen hierbei zunehmend nicht-chemische, umweltfreundliche Lösungen eine Rolle. Die UV-Desinfektion ist dabei als ein Bereich zu nennen, der von diesem Trend profitiert hat. Siemens Water Technologies hat in den letzen Jahren konsequent Erfahrungen mit UV-Systemen gesammelt. Diese flossen in die Konzeption der UV-Systeme Barrier M, Barrier A und L mit ein. Hauptanliegen des Konzeptes war die Schaffung von zuverlässigen, benutzerfreundlichen und ausgeklügelten Desinfektionslösungen. Besonderer Augenmerk wurde auf die Betriebskosten gelegt, die - bei höchster Effizienz der Systeme - niedrig gehalten werden.

2. Was macht eine "gute" UV-Anlage aus?

Antwort: Eine „gute“ UV-Anlage ist eine zuverlässige Anlage, die leicht zu betreiben, leicht Instand zu halten ist und niedrige Betriebskosten aufweist. Der Qualitätsbegriff spiegelt sich in allen Merkmalen wieder:
. Die Anlage sollte flexibel reagieren. Bei Anwendungen, bei denen sich die Prozesskonditionen ändern, sollte sich die UV-Anlage sofort selbständig und automatisch darauf einstellen. Die Wasserbeschaffenheit, der Zustand der Filter, eine mögliche Verschmutzung der Strahler und ihr Alter sind Variablen, die die UV-Dosis der Anlage bestimmen. Auf diese veränderten Parameter zu reagieren, ist von größter Wichtigkeit.
. Der Betreiber sollte in der Lage sein, die Anlage ohne spezielle Kenntnisse zu bedienen und auch neue Parameter einstellen können.
. Service sollte durch betriebseigenes Personal durchgeführt werden können. Die Arbeiten sollten deshalb einfach durchführbar sein.
. Es sollten Komponenten von höchster Qualität verwendet werden: von der Schraube bis zu den speziell entwickelten Elektronikkomponenten. Letztendlich entscheidet das schwächste Glied in der Kette über die Stärke des gesamten Systems.

3. Für welche Marktbereiche bietet Siemens Water Technologies UV-Produkte an?

Antwort: Die Märkte für UV-Produkte sind sehr unterschiedlich. UV-Anwendungen können die Desinfektion von Trinkwasser, Prozesswasser, Kühlwasser, Waschwasser, Reinigungswasser, Transportwasser oder Abwasser sein. Diese Anwendungen finden Sie in der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie, der Industrie für Milchprodukte, der Elektronik-, Pharma- und Kosmetikindustrie, der Fischzucht und Fischverarbeitungsindustrie, der Papier- und Automobilindustrie, in der Schifffahrts- und Marineindustrie, der Behandlung von Trink- und Abwasser sowie in Gärtnereien. Hier sind lediglich die Hauptbereicheauf gezählt!

4. Welchen Normen/Zertifizierungen entsprechen die UV Produkte?

Answer: Die Produkte entsprechen den höchst möglichen Qualitätsstandards:
. CE-Zertifizierung des Produktbereichs
. Die Produkte sind EMC zertifiziert, um Störungen durch andere Geräte zu vermeiden
. ISO 9001 Verfahrensweisen werden während des Entwicklungs- und Herstellungsprozesses der Produkte befolgt, um eine gleichbleibende Qualität zu erhalten
. Für die Anwendung im Trinkwasserbereich stehen DVGW-zertifizierte Anlagen zur Verfügung

5. Was ist von der Desinfektionsleistung der Anlage zu erwarten?

Antwort: Alle Anlagen der UV-Produktpalette sind so entwickelt worden, dass sie eine garantierte Dosierleistung erbringen. Dazu wurden die Faktoren Hydrodynamik, Dosisschwankung, Durchflussverhalten, Verschmutzung und zu erwartende Betriebsvariablen untersucht. Gemeinsam mit Anjou Recherche, einem weltweit anerkannten Forschungsinstitut, hat Siemens Water Technologies die Leistungen seiner Anlagen optimiert. Dazu wurde unter anderem ein 3D-Kalkulationsprogramm entwickelt, das mit 350 Millionen Berechnungspunkten die tatsächliche Dosierleistung jedes Modells überprüft. Ein Pentium 2.0 Prozessor benötigt über einen Zeitraum von 27 Stunden seine gesamte Kapazität, um die vollständige Berechnung einer Anlage durchzuführen. Siemens Water Technologies führt mehr Berechnungen durch als das gesamte NASA-Kontrollcenter für den Start und die Überwachung der ersten APOLLO Raketen auf ihrem Weg zum Mond. Die dazu angewandte Methodik ist von weltweit führenden Instituten wie dem DVGW und bald auch der O-Norm anerkannt.

6. Welche Preisvorteile bieten die UV-Serien Barrier M und Barrier A?

Antwort: Nach der Wallace & Tiernan-Philosophie besteht der Preis nicht nur aus den Investitionskosten, sondern beinhaltet auch die Betriebskosten. Mit anderen Worten: Siemens Water Technologies betrachtet die Gesamtkosten pro m3/h behandeltem Wasser über einen Zeitraum von 10 Jahren und zählt dazu: Investition, Einbaukosten, Druckverlust, Service und Instandhaltung, Stromverbrauch und benötigte Ersatzteile.
Für die UV-Anlagen von Siemens Water Technologies gilt:
. Die Einbaukosten sind niedrig, da die Anlage direkt in Leitungen eingebaut werden kann, ohne dass Winkel und Bögen benötigt werden. (Oft sind sonst die Einbaukosten sehr viel höher als der tatsächliche Preis der Anlage; besonders bei kleineren Systemen.)
. Der Druckverlust wird auf einem absoluten Minimum gehalten, da das Wasser nicht durch U-Stücke, Bögen oder andere energieverbrauchende Teile gepumpt werden muss. Häufig bedeutet die Installation einer konventionellen UV-Anlage, dass die Pumpe ebenfalls angepasst werden muss, da deren Leistung zu gering ist.
. Alle Produkte müssen Instand gehalten und gewartet werden. Dies kann mit einem Minimum an Zeit und Wissen schnell erfolgen. Wallace & Tiernan-Anlagen sind deshalb service- und benutzerfreundlich.
. Die Barrier M -Serie arbeitet mit Strahlern, die gegenüber den Barrier L -Anlagen einen höheren Stromverbrauch aufweisen. Dazu entwickelte Siemens Water Technologies ein Desinfektionskontrollprogramm, das den Einsatz der Energie optimiert und gleichzeitig die Lebensdauer des Strahlers verlängert.

7. Welche UV-Dosis empfiehlt Siemens Water Technologies?

Antwort: Die UV-Dosis ist die tatsächliche Energiemenge, die jedes Wasserteilchen erreicht. Eine ungenügende Dosis führt zu einer unvollständigen Desinfektion. Das Deutsche Institut DVGW, das in ganz Europa anerkannt ist, empfiehlt ein Dosisniveau von 400 J/m². Siemens Water Technologies hat diese Vorgabe als Standard übernommen.
Es ist wichtig zu wissen, dass diese Dosis bei anderen Anlagen auf dem Markt variieren kann und unmittelbar den Preis mitbestimmt. Anlagen mit einer Standard-Dosis von 250 J/m² sind grundsätzlich günstiger.
Um sicher zu gehen, dass das System der Anwendung entsprechend dimensioniert ist, werden Sie von den Siemens Water Technologies-Spezialisten kompentent beraten.

8. Was bedeutet Transmission und wie beeinflusst sie die Leistung?

Antwort: Transmission ist die tatsächliche Durchdringung des zu desinfizierenden Mediums durch UV-C Licht. Per Definition besitzt entmineralisiertes Wasser eine Transmission von 100%. Je mehr Hindernisse sich in der Kammer befinden, die das UV-Licht auf dem Weg zu den Mikroorganismen absorbieren, desto niedriger ist die Transmission. Solche "Hindernisse" sind: Farbe, organische und anorganische Substanzen. Um ein Angebot mit einer garantierten Desinfektionsleistung abgeben zu können, muss die Transmission bestimmt werden. Durch ein Spektralphotometer kann bei einer Wellenlänge von 253,7 nm eine Analyse durchgeführt und die Transmission bestimmt werden. Eine repräsentative Wasserprobe von mindestens 50 ml muss zur Analyse entnommen werden.

9. Wie sieht die Zukunft der UV-Technologie aus?

Antwort: Mit den Serien Barrier M und Barrier L ist es Siemens Water Technologies bereits gelungen, zukunftsweisende UV-Technologie auf den Weg zu bringen. Weitergehende Entwicklungen zeichnen sich bereits ab. Sie betreffen die Strahlertechnologie und die Steuerungstechnik im weitesten Sinne und werden weiterhin dafür sorgen, dass UV-Systeme immer vielfältiger eingesetzt werden.

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